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Es ging gut los für die Breisgauerinnen. Nach zehn Minuten suchte und fand Marisa Brunner mit einem langen Abschlag Susanne Hartel, die durchgehen konnte und zur 1:0-Führung für Freiburg einnetzte. Doch nach einer guten halben Stunde konnte Stephanie Goddard eine Flanke von rechts an den kurzen Pfosten verwerten und den Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie drücken. Damit ging es in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Hälfte war es erneut Goddard, die in der 63. Minute aus stark abseitsverdächtiger Situation die Essener Führung erzielte. Die Freiburgerinnen kamen aber zurück: Ein Freistoß von Verena Faißt verwertete Danique Stein mit dem Kopf zum 2:2 (72.). In der Folge hatte Annika Eberhardt noch die Möglichkeit, Freiburg erneut in Führung zu bringen, als sie alleine auf das Tor zuging. Doch der Treffer fiel zwei Minuten später auf der anderen Seite. Goddard traf acht Minuten vor dem Ende vom Elfmeterpunkt aus zum 3:2-Endstand. Ein Strafstoß, "den man nicht geben muss", wie Edgar Beck nach dem Spiel konstatierte und das Spiel kommentierte: "Es hat heute nicht ganz gereicht, wir hatten auch unsere Möglichkeiten, letztlich hatte Essen heute mehr Glück".

Es war ein typisches Abstiegskampfspiel, zu den in zehn Spieltagen gesammelten vier gelben Karten kamen bei den Breisgauerinnen heute fünf weitere dazu. Es war das erste Spiel in der Bundesliga, das die SG Essen-Schönebeck zuhause gegen den Sportclub Freiburg erfolgreich gestalten konnte.